Der Krieg und die Vertreibung der Elfen

Einige Zeit nach dem großen Krieg in dem der erst König von Yantis gekrönt wurde, begannen sich die anderen Völker zu regen. Völker die sich vor dem Kampf der Drachen in die ab gelegensten Nischen unsere Welt verkrochen hatten. Allen Voran begannen die Elfen aufzubegehren, sie beanspruchten immer mehr Land für sich, Land das ihnen von Rechtswegen nicht zustand. Dennoch duldeten die Menschen sie zuerst, bis die Elfen es wagten durch die Wahl eines eigenen Königs die Vormachtstellung der Menschen in Frage zu stellen.


Erst wurde versucht die Streitigkeiten zwischen den beiden Völkern mit Verhandlungen zu beenden, doch die Unterhändler die der selbsternannte König der Elfen schickte waren Hochmütig, Arrogant und benahmen sich als würden sie über jedem andern Lebewesen stehen. Bei dem Unterhändler den der König der Menschen geschickt hatte gerieten sie jedoch an den Falschen.


Armand, Fürst des Feuers war kein Mann der einen andern, außer seinem König über sich duldetet und daraus machte er auch keinen Hehl. Die Arrogante Art der Elfen machte auf ihn keinen Eindruck ganz im Gegenteil sie machte ihn zu einem umso härteren Verhandlungspartner. Als sich abzeichnete dass es zwischen Elfen und Menschen keine Einigung geben würde, was von Armand nicht unbeabsichtigt war, begann der Graf des Feuers die Elfen zu reizen. Er betonte immer wieder das die Landschaften der Feuerinsel die Schönsten seien die es gibt, was vor allem daran lag das es dort kaum Bäume gebe, auch die Krieger die es dort gäbe währen den Elfe haushoch überlegen....
Seine Rechnung ging auf, die Elfen gingen auf Armands Spielchen ein und begannen sogar damit ihn aufs gröbste zu beleidigen. Der Graf konterte auf ähnliche Art und Weise, sodass sich am Ende der Verhandlungen ein paar verärgerte Elfen und ein mit sich sehr zufriedener Graf auf den Heimweg machten.


Die Ergebnisse von Armands Verhandlungsgeschick ließen nicht lange auf sich warten. Der König der Elfen, Mornar, zog alle seine Truppen zusammen, wirklich alle bis auf den letzten Elfen der eine Waffe führen, und ließ sie auf Schiffen unterbringen um die Insel des Feuers anzugreifen.


Unterdessen hatte Armand sein Schloss erreicht und beobachtete die ganze Entwicklung, nicht das er etwas anderes erwartet hatte, dennoch wunderte er sich das der Mornar so berechenbar war. Auch auf den Feuerinseln wurden alle Truppen zum Kampf zusammengezogen. Armand befahl, dass jeder Man der in der Lage war einen Bogen zu führen diesen mit sich nahm, sei er nun geübt im Umgang mit dem Bogen oder nicht. Anfangs traf dieser Befehl auf Unverständnis, denn wozu sollten die Schwertkämpfer einen Bogen mitnehmen. Doch in Armand Kopf hatte sich bereit ein Plan manifestiert ein Plan der viele Leben kosten würde, allerdings nicht die seiner eigenen Leute.


Er wusste das die Elfen nur ein einer Stelle der Insel landen konnten, also ließ er dort alles niederbrennen und leitet sogar einen Lavastrom mit Hilfe von Zwergen, die nur allzu froh waren das den Elfen ihre Schranken gewiesen werden sollten, um, sodass den Elfen nur ein Weg blieb in das Landesinnere zu gelangen.


Der Weg durch das Tal der Feurigen Wasser.
Das Tal muss man sich in etwa vorstellen wie ein Kessel der Boden des Tals war eben, aber von Hohen Bergen umgeben und es gab nur zwei Wege hinein, einer kam von der Küste und einer führte ins Landesinnere. Einer der Berge die das Tal zur einen Seite begrenzten war ein Vulkan der allerdings noch nie ausgebrochen war, doch seit kurzen erschütterten Erdstöße das Tal. Grade diese Erdstöße waren es die den Grafen auf die Idee gebracht hatten die große Schlacht zwischen den Elfen und den Bewohnern der Feuerinseln hierher zu verlegen.
Aufgrund dessen das Armand sich in seinem Land besser auskannte als jeder andere wusste er die Zeichen zu deuten. Der Vulkan würde nicht ausbrechen, aber das was dem Tal seinen Namen gab würde die Belastung die ein gepanzertes Heer mit sich brachte nicht aushalten, nicht jetzt.

 

Der Feuergraf und seine Gefolgsleute erreichten das Tal als erste. Armand gab den Befehl das sich jeder Verfügbar Mann mit Bogen und ausreichen Pfeilen an beiden Seiten des ins Landesinnere führenden Ausgangs zu postieren. Nicht etwa in gleicher Höhe wie der Spalt den sie Bewachen sollten sondern auf den zu beiden Seiten gelegenen Felsen, die den Weg begrenzten. Nun stand das Große Hindernis das der Graf seinen Widersachern in den Weg legen wollte, eine hundert Meter lange dünne Schlucht die von beiden Seiten unter Beschuss genommen werden konnte, ohne da für die Schützen selbst Gefahr bestand, denn die Pfeile die von untern heraufgeflogen kamen, konnte man oben mit der Hand auffangen so langsam waren sie geworden.
Als schließlich der Trupp der Elfen mit ihren glänzenden Rüstungen das Tal erreichte, bemerkten sie schnell das die Erstürmung des Durchwegs nur mit großen Verlusten möglich wäre. Dennoch war ihre Zahlenmäßige Überlegenheit so groß das sie selbst dieses Hindernis hätten erstürmen können. Doch es kam alles anders.
Da Mornar für seine weitern Pläne seine Truppen noch brauchte setzt er ein weiteres Mal auf Verhandlungen und bat Armand sich doch mit ihm zwischen den Beiden Lagern zu treffen. Wieder erwarten aller seiner Truppen ging Armand auf dieses Angebot ein und traf sich mit dem Elfenkönig.

 

Hier einige Ausschnitte aus dem Gespräch wie sie überliefert wurden:

Armand: Seid gegrüßt Mornar. Ich hoffe ihr hattet eine angenehme Reise.
Mornar: Spart euch eure geheuchelte Höflichkeit. Ihr wünscht mich doch genauso zur Hölle wie ich euch.
Armand: Meine Höflichkeit ist nicht geheuchelt.... Höflichkeit unter zwei Anführern gehört bei mir zur guten Erziehung. Aber wenn es euch Falsch vor kommt einen eurer Feinde zur Verhandlung zu der IHR gebeten habt zu grüßen so bin auch ich bereit mich auf euer Niveau zu herab zu lassen.
Mornar: Ihr klingt als währt ihr der jenige der mit seinen Truppen vor dem Reich des anderen steht, Sterblicher, doch was seid ihr schon gegen mich?! Nichts, euer Leben wir nicht mal halb so lang dauern wie meines. Die Wesen eures Volkes haben sich hier lang genug als Herrscher aufgespielt, es wird Zeit das sie von etwas besserem Abgelöst werden.

Jeder der Armand kannte erwartet dass er nach solchen Beleidigungen sofort zu seinen Männern zurückkehrte um den Kampf zu beginnen. Doch das tat er nicht, ganz im Gegenteil, er blieb ruhig und setzte die Unterhaltung fort.

Armand: Und ihr seid diese "bessere Wesen"?
Mornar: Sieh meine Truppen, jeder von ihnen wiegt hundert deiner Krieger im ehrlichen Kampf auf. Sieh ihrer Rüstungen, sie strahlen in der Sonne jede von ihnen hält zehn von euren Schwerthieben auf. Sieh unsere Schilde jedes von ihnen hält fünf eurer Pfeile ab.
Und du willst allen Ernstes Behaupten das wir euch nicht überlegen sind? Wählt ihr den Krieg so werdet ihr im Schlamm vor mir knien und um euer armseliges Leben betteln.

Nur die Leute die Armand kannten, bemerkten das Mornar nun eine Grenze überschritten hatte, eine Grenze die besser nicht überschritten worden wäre. Doch der Schatten der sich bei Mornars Worten über das Gesicht Armands gesenkt hatte war schneller Verschwunden als das einer der Elfen ihn überhaupt bemerkt hatte.

 

Armand: Nun den, ich denke wir kennen beide unsere Standpunkte genau. Was verlangt ihr?
Mornar: Ihr tut gut daran mich zu fragen was ICH verlange denn ihr seid wahrlich nicht in der Lage Forderungen an mich zu richten. Ich verlange die sofortige Auslieferung dieses Tales, die Abgabe aller eurer Waffen, sowie einen Treueschwur von euch an mich.
Armand: Und was erhalten wir dafür?
Mornar: Euer aller Leben.
Armand: Ihr biete mir etwas das ihr noch nicht besitzt. Was bietet ihr also noch?
Mornar: Ihr werdet euer Land behalten dürfen, allerdings nur unter der Bedingung dass ihr die Hälfte eures Einkommens an mich abgebt.
Armand: Die Bedingungen die ihr stellt sind hart, ich muss mich mit meinen Beratern unterhalten und absprechen bevor ich solche Entscheidungen treffen kann.
Mornar: Gut, wenn ihr zu schwach seid diese Entscheidung selbst zu fällen beratet euch.
Ihr habt zwei Tage. Das müsste sogar für einen Willensschwachen Menschen wie euch reichen.

Es war mehr als genug zeit wie sich herausstellen sollte. Doch keine zeit der Beratung.

Armand: Für diesen Zeitraum sollten wir allerdings einen Waffenstillstand schließen, ich versichere Euch bei meiner Ehre dass keiner meiner Leute eine Waffe gegen euch erheben wird solange ihr nicht versucht den Durchgang zu meinem Land zu betreten.
Mornar: Pah, als ob Menschen so etwas wie Ehre hätten. Aber gut ich will euch trauen. Keiner Meiner Leute wird seine Waffe gegen Euch und eure Leute erheben bis die Frist die ich euch gesetzt habe abgelaufen ist. Und das schwöre ich euch bei der Ehre eines Elfen, bei meiner Ehre.

 

So trennten sich die beiden Verhandlungspartner letztlich. Der eine mit dem Glauben seinen Verhandlungspartner gedemütigt zu haben und den Sieg in der Tasche zu haben und der andere mit der Gewissheit das die Elfen bereits bei Sonnenaufgang des morgigen Tages ihren sichern Standpunkt im wahrsten Sinne des Worts verloren hätten. Den Armands Beobachtungen hatten sich nicht nur auf seinen Verhandlungspartner beschränkt. Ganz im Gegenteil dieser war ihm eigentlich reichlich egal gewesen. Er hatte die Strömungen die unter der dünnen Platte des Tales lief überprüft, so wie er es bereits zuvor gemacht hatte als die Elfen das Tal noch nicht besetzt hatten und er war zu der Überzeugung gekommen, das es morgen in aller Frühe passieren würde.
Es war alles perfekt der Zeitpunkt stimmte Haargenau, im Morgengrauen an dem die Elfen noch erschöpft sein mussten und sich alle in ihrem Lager in der Mitte des Tales befinden würden.

 

Alles was jetzt folgt, wie die Rede Armands zu seinen Leuten, wurde uns von Zeugen aus erster Hand überliefert.

Armand: An alle Mannen die hier lagern, möchte ich mich nun richten. Vieles von dem was geschehen ist mag für euch noch unverständlich sein, doch morgen wird euch all mein Handeln umso klarer sein. Legt euch heute Zeitig zum Schlafe nieder den Morgen ist ein großer Tag für uns. Ihr werdet morgen in aller frühe aufstehen und eure Posten beziehen. Jeder Elf der auch nur eine Zehenspitze in diesen Durchgang setzt so von euren Pfeilen durchbohrt werden, keiner der Elfen soll den Abend des morgigen Tages erleben, eine Ausnahme bildete nur Mornar, der falsche König. Er ist mir vorbehalten, denn er hat mich beleidigt, und nun bringt mir meinen Bogen.
Jeder der sich jetzt schlafen legt nehme seinen Bogen mit sich zur Ruhe. Denn selbst ich kann mich im Zeitpunkt irren an dem die Schlacht beginnen wird.

Obwohl seine Rede alle Fragen offen gelassen hatte folgten seine Leute ohne weiter nachzufragen. Sie vertrauten ihrem Herrscher, denn er war wie das Feuer das schon verloschen schien nur um dann ein weiteres Mal mit neuer Macht loszuschlagen und so würde es auch diesmal sein.
Als nun der Morgen kam stellte sich heraus das Armand sich nicht geirrt hatte seine Leute standen bereit als es losging. Erst nur eine weitere Eruption, das ein lauter Knall und allen die jetzt auf das Tal des feurigen Wassers blickten erkannten dass es seinen Namen zu Recht trug. Aus der Erde brachen Säulen heißen Wassers, die größte direkt vor dem zweiten Ausgang des Tals das sich in Sekunden in einen Ort verwandelt hatte den man getrost Hölle nennen konnte. Über allem stand der Fürst des Feuers direkt am Rand des Abhanges zu Tal und sah zu wie ein Elf nach dem andern von den heißen Wasser und Schlammmaßen verbrannt wurde.
In seinen Augen spiegelte sich eine grimmige Genugtuung und auf tief im Grund seines Herzens glühte das Feuer der Rache dem keiner entkommen konnte, er wurde nicht umsonst der Feuergraf genannt.
Als den Elfen klar wurde das sie elendiglich verbrennen würden flohen sie so schnell sie konnten dem einzigen Ausgang zu, den es gab. Direkt in ihr verderben. Denn kaum hatten die Elfen die in ihrer Panik fast alles zurück gelassen hatten, den Durchgang erreicht mischte sich ein neues Geräusch zu dem Tosen der Wassermaßen im Tal, das sirren von hunderten von Pfeilen, von denen fast jeder sein Ziel fand.

 

Auf einmal, kaum zu bemerken in dem Gewimmel der anstürmenden Elfen, blitzte eine Goldene Rüstung auf. Jeder wusste was das bedeutete. Der Pfeilhagel hörte für eine kurze Zeit auf um den Träger der goldenen Rüstung in die Schlucht gelangen zu lassen dann setzte er sich mit neuer Kraft fort.
Kaum ein Elf gelang weiter als fünfzig Meter in die Schlucht hinein und die, die es schafften wurden auf dem folgenden Fünfzig Meter getötet mit einer Ausnahme. Mornar und die kleine Gruppe die ihn begleitete. Sie erreichten das Ende der Schlucht, doch was sie dort sahen verschlug ihnen den Atem, vor ihnen stand Armand mit seiner Leibwache, alle waren voll gerüstet. Doch es war nicht das was sie erstarren ließ, es war der Ausdruck in Armands Augen, da war weder Hass noch Wut, es war pure, kalte Entschlossenheit.

Armand: Erinnerst du dich noch an mich Elf?! Du sagtest du würdest länger leben als ich, bist du dir da noch so sicher? Du sagtest wenn wir im ehrlichen Kampf gegen dich kämpfen würden hätten wir nicht die geringste Chance, bist du bereit dies zu beweisen?

Mit diesen Worten hob Armand sein Schwert und stürmt auf Mornar und seine Leute zu. Armands Leibwache folgte ihrem Herren auf dem Fuß. Bald zeigte sich das die Elfen ihren Menschlichen Wiedersachehren keineswegs überlegen waren, ein Elf nach dem andern landete im Staub. Zuletzt stand nur noch der Elfenfürst, aber nicht weil er so gut kämpfte, ganz im Gegenteil, er stand noch weil er Armands Gegner war und niemand sonst ihn anzugreifen wagte. Am Ende einer großen Schlacht standen sich nun die beiden Heerführer gegenüber. Doch statt einem großartigem Kampf wie man ihn erwartet hatte gab es nur ein kurzes Kräftemessen, welches der Elf schon nach dem vierten Schlag Armands mit dem Verlust seines Schwertes verlor.

 

Anstatt jedoch den jetzt wehrlosen Elfenkönig zu töten gab Armand seinen Leibwachen ein Zeichen, die daraufhin dem Elfen die Hände auf den Rücken banden und ihn zwangen mitzukommen. Der Feuerfürst brachte seinen Gefangenen zu dem Posten von dem aus er den Beginn der Schlacht beobachtet hatte. Von diesem Punkt aus konnte man das ganze Ausmaß der Schlacht erkennen, man konnte vor allem erkennen das es keine Schlacht gegeben hatte, denn es gab nur auf einer Seite Tote. Dennoch war das Tal voll mit den Körpern der Gefallenen. Genau das war es was der Elfenkönig jetzt sehen musste. Als er sein Entsetzen über diese Niederlage, diese Endgültige Niederlage seines Volkes, überwunden hatte, begann er damit Armand zu beschimpfen. Doch Armand reagierten erst als er aufgehört hatte auf seinen Gefangene.

Armand: Nun dort auf dem Friedhof den meine Leute für euresgleichen errichtet haben lieg eure Überlegenheit begraben. Ihr hatte nicht wirklich viel zu bieten.
Mornar: Ihr habt mir euer Ehrenwort gegeben das ihr die Waffen nicht gegen uns erheben würdet. Ihr seid ein ehrloser und diesen Sieg habt ihr nur durch Falschheit, Verschlagenheit und Lüge erreicht hat.

Armand schien von diesen Anschuldigungen eher belustigt als beleidigt zu sein.

Armand: Ihr irrt euch gewaltig. Nicht ich habe mein Wort gebrochen sondern ihr.
Mornar: Ihr Lügner, selbst jetzt lügt ihr mich noch an.
Armand: Nun ich sehe euer Verstand ist so beschränkt das ich mich näher erklären muss.
Ich sagte das Keiner meiner Leute eine Waffe gegen euch erheben wird solange ihr nicht versucht den Durchgang zu meinem Land zu betreten." Ihr aber habt diesen Durchgang betreten, ich hatte also das Recht euch niederschießen zu lassen. Ihr, Mornar, hingegen sagtet "Keiner Meiner Leute wird seine Waffe gegen Euch und eure Leute erheben bis die Frist die ich euch gesetzt habe abgelaufen ist. Und das schwöre ich euch bei der Ehre eines Elfen, bei meiner Ehre." Nun Mornar sprecht, habt ihr die Waffen gegen mich und meine Leute erhoben als wir euch am Ausgang des Tales erwarteten oder nicht.
Mornar: Ihr....Ihr, Was hätte ich den tun sollen meinen Leuten befehlen ihr Waffen weg zustecken und sich euch zu ergeben?
Armand: Genau, das hättet ihr tun sollen ich hätten euch nichts angetan hättet ihr es getan. Denn damit hättet ihr mir bewiesen dass ihr Ehre im Leib habt, einen ehrenhaften Mann tötet man nicht so einfach. Aber durch das was ihr tatet habt ihr euch in meinen Augen auf die Stufe von Tieren hinab begeben und verdient es nicht anders als solche behandelt zu werden.

 

Mit diesen Worten verließ Armand Mornar und steig ins Tal hinab. Einige Zeit später erschien er wieder und gab seinen Wachen ein Zeichen, ihm in das Tal zu folgen. Die Geysire die das Tal gefüllt hatten, hatten sich mittlerweile beruhigt. Armand trat an den Rand eines mit Schlamm gefüllten Geysirs und blickte in hinein.
Ohne sich zu ihm umzudrehen begann Armand mit Mornar zu Sprechen.

Armand: Erinnert ihr euch noch was ihr sagtet als wir Verhandelten? Ich meine an die Teile die mich beleidigen sollten? Ich weiß ja nicht ob es euch aufgefallen ist aber sie haben ihren Zweck erreicht.
Mornar: Es wurden viel beleidigende Worte gesprochen als wir uns trafen, Mörder.
Armand: Ihr habt immer noch nicht gelernt Höflichkeit zu wahren wenn es angebracht ist, wie? Nun ich meinte den Teil in dem ich vor euch im Schlamm knien sollte.
Mornar: Was wollt ihr damit sagen?

Statt zu antworten nickte Armand kurz der Wache hinter Mornar zu der ihm darauf hin mit voller Wucht ihn die Kniekehlen trat. So das der Elf in die Knie ging. Jetzt erst drehte sich der Fürst des Feuers um.

Armand: Wer kniet nun vor wem im Schlamm? Der Sterblich vor dem Unsterblichen? Pah....
Mornar: (Beleidigungen, Flüche, Verwünschungen......)
Armand: Es gibt da noch einen Teil in euer Rede den ich abzuändern gedenke. Den das ihr mindestens zweimal so lang wie ich leben werdet.
Mornar: Ihr......Nein, das werdet ihr nicht wagen. Das könnt ihr nicht tun.
Armand: Ach kann ich nicht. Nennt mir einen Grund der dagegen spricht.
Mornar: Ich bin ein König und ein Mitglied einer Rasse die euch überlegen ist. Ich Verlange....
Armand: Schweigt. Ihr seid nichts weiter als ein Narr, das ihr glaub selbst in dieser Lage noch Forderungen an mich Richten zu können. Bringt das stahl Seil und befestigt es an seinen Armen so das man ihn daran herunter lassen kann.
Mornar: Was habt ihr vor, ihr (Beleidigung)?
Armand: Ich werde euch das gleiche Schicksal zuteil werden lassen das auch euren Leuten wiederfahren ist.

 

Mornar der inzwischen wie der Graf befohlen hatte gebunden war, schien immer noch zu glauben das man ihm nichts zuleide tun würde, den er ließ sich ohne Wiederstand an der Rand des Schlammloches, in dem es immer noch brodelte, führen. Erst als der Graf den Befehl gab ihn an dem Seil in da Loch hinab zu lassen wurde Mornar klar das er sich getäuscht hatte.
Doch es war zu spät. Der einstige König aller Elfen wurde auf den Feuerinseln bei lebendigem Leib im Schlamm gekocht, als Armand sicher war das sein Gegner nicht mehr lebte lies er den mit Schlamm bedeckten Körper wieder nach oben ziehen und den Schlamm von Zwergen bearbeiten und Brennen. Dieses Zeichen seines großen Sieges geht immer auf den nächsten Grafen der Feuerinseln über und wird als Erbstück mit großem Wert gehandhabt.
Armand hingegen sah seine Aufgabe mit der Vernichtung Mornars noch nicht erfüllt. Er setze mit einem Teil seines Heeres auf die Hauptinsel über und säuberte sie von den Restlichen Elfen. Nur die denen es gelang sich tief in den Dschungel zurück zu ziehen überlebten. Doch die Elfen werden nie wieder stark genug werden einen weiteren Aufstand zu überleben.

 

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